GdFF-Vorstand als Lobbyist im Hamburger Rathaus

Im Rahmen der Diskussion in der WiSo-Fakultät der Universität Hamburg über die zukünftige Organisationsstruktur hat sich die GdFF nicht nur intern eingemischt, sondern auch versucht, im Sommer 2007 mit zwei Briefen an die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft politischen Geleitschutz zu geben. Ein Ergebnis war ein ausführlicher Meinungsaustausch mit dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Michael Neumann, und der bildungspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Barbara Brüning und eine von uns mitinitiierte Große Anfrage an den Senat.

2008 war die bevorzugte Zulassung der Bewerber mit Aufnahmeprüfung über eine 40% Quote in Gefahr. Über die ehemalige bildungspolitische Sprecherin der GAL, Frau Dr. Opitz, haben wir uns für eine Absicherung der Quote eingesetzt. Mit ihrer Hilfe und aufgrund unserer Intervention wurde mit Wirkung vom 26.5.2009 in den § 5 des Hamburgischen Hochschulzulassungsgesetz ein Passus aufgenommen, wonach im Fachbereich Sozialökonomie bis zu 40% der Studienplätze Bewerbern mit bestandener Eingangsprüfung vorbehalten sind.

Im Dezember 2009 wurden Gespräche mit den Studierenden des FB Sozialökonomie geführt, die Aktionen im Rahmen der bundesweiten Proteste gegen die unzureichende Studienbedingungen organisiert haben. Der Vorstand hat die Aktivitäten unterstützt und einen Brief an die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, Frau Dr. Gümbel, geschrieben. Der Vorstand hat im Januar 2010 ein ausführliches Gespräch mit ihr geführt.

  Resolution zu den Studiengebühren vom Mai 2007 (pdf-Datei, 100 KB)
  Kommissionsbericht zur Strukturreform der Hamburger Hochschulen, besser bekannt als Dohnanyigutachten (pdf-Datei, 738 KB)