vmp9: Interdisziplinarität – ein Fetisch?

... Der Titel verweist auf ketzerische Thesen, (25-27), von Jürgen Prott, bis 2008 Professor mit dem Schwerpunkt Soziologie der Arbeitswelt. Die Beiträge von Prof. Sibylle Raasch, Recht, (18-11), und Prof. Grischa Perino, VWL, (10-13), korrespondieren mit dem kritischen Impetus. Sie antworten auf Fragen zur aktuellen Lehrgestaltung, die die vmp9 im Juni’13 stellte. Derartige Kritik von außen sei unproduktiv. Das Lehrangebot sei heute zwingend fachbezogener, integriere aber interdisziplinäre Themen. Dafür engagierten sich auch neu berufene Hochschullehrer. Starke Voten für Interdisziplinarität finden sich in Statements von Studierenden (9): Sie schätzen das Grundstudium der vier Fächer. Sie wählen Kurse, die soziale und ökonomische Perspektiven verknüpfen. Sie befürworten das IGK-Modell, - besonders, wenn sie die erste Hausarbeit erfolgreich abgeschlossen haben.
Das Heft bietet weitere spannende Beiträge zu Burschenschaften (6-8) und zum „Qualitätspakt für Lehre“. Holger Schlegel untersucht hier den IGK und andere Angebote für die Studieneingangsphase (21-24). Peter Petersen spricht abschliessend als Zeitzeuge des Dritten Reichs über sein politisches (Über)Leben.

Die nächste vmp9 soll im Herbst 2014 erscheinen. Das vmp9-Team braucht Verstärkung; einige schließen ihr Studium ab. Jochen Brandt beendet nach sieben Jahren die Betreuung und übergibt sie seinem Nachfolger. - Wir suchen Studierende, die die nächste vmp9 gestalten, inhaltlich konzipieren, praktisch umsetzen, - weitgehend selbständig, aber bei Bedarf mit Beratung und Hilfestellung von kompetenter Seite.
Die aktuelle vmp9 kann hier heruntergeladen werden:
vmp9-magazin

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