Was passiert in der Aufnahmeprüfung?

Die schriftliche Prüfung umfasst vier Arbeiten, die montags und dienstags geschrieben werden und in denen Sie nachweisen sollen, dass Sie in der Lage sind,
  • den wesentlichen Inhalt eines mündlichen Vortrages zu erfassen und systematisch wiederzugeben,
  • den wesentlichen Inhalt eines schriftlich vorliegenden Textes zu erfassen und systematisch wiederzugeben,
  • einen schriftlich vorliegenden Text kritisch zu analysieren und sich durch Beantwortung konkreter Fragen mit dem Inhalt des Textes auseinanderzusetzen,
  • einige Fragen zur gesellschaftlich-politisch-wirtschaftlichen Allgemeinbildung zu beantworten.
Die mündliche Prüfung ist eine Einzelprüfung und dauert ca. 30 Minuten. Zu Beginn halten Sie einen Vortrag zu einem Thema aus den Bereichen Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft, der 10 Minuten nicht überschreiten soll. Sie können sich vor der Prüfung Stichworte aufzeichnen und diese beim Vortrag benutzen. Danach wird die Prüfungskommission mit Ihnen Fragen zu dem Vortrag und anderen Problemstellungen der drei Wissensgebiete erörtern. In allen Prüfungsteilen wird gleichzeitig festgestellt, ob die BewerberInnen über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen und in der Lage sind, mathematische bzw. quantitative Zusammenhänge zu erkennen. Zwischen der schriftlichen und der mündlichen Prüfung liegen ein oder zwei prüfungsfreie Tage.

Die vier schriftlichen Prüfungsteile gehen mit je 12,5%, also mit insgesamt 50 % in die Gesamtnote ein. Die mündliche Prüfung hat demnach einen Gewichtungsanteil von ebenfalls 50%.

Bitte beachten: Nach einer neuen Regelung müssen Bewerber mit Fachhochschulreife nur den mündlichen Prüfungsteil abschließen.