Der geschichtliche Vorspann...

1952 trafen sich sieben Absolventen und eine Absolventin der seit 1948 bestehenden Akademie für Gemeinwirtschaft und gründeten die "Gesellschaft der Freunde und Förderer". Sie wollten nicht nur ein Ehemaligen-Verein oder wie man heute sagt, eine Alumni-Vereinigung sein. Seit Beginn steht im Vordergrund das Ziel, sich für den "sozialen Ausgleich" einzusetzen. Der Begriff "sozialer Ausgleich" mag heute etwas unmodern klingen. Mit der Bildungsexpansion der 70er Jahre und den gestiegenen Abiturientenquoten meinten auch viele, dass wir ein sozial gerechtes Bildungssystem bekommen hätten.

Aber inzwischen wissen wir, dass unser Bildungssystem die sozialen Unterschiede nicht verringert, sondern eher dazu beiträgt, sie über Generationen zu zementieren. Die HWP und ihre Vorgängereinrichtungen waren eine der wenigen Hochschulen, die sich aktiv um berufserfahrene Bewerber ohne Abitur gekümmert haben. Weil unser Bildungssystem dem Postulat des "sozialen Ausgleichs" noch vieles schuldig bleibt, hat sich der Auftrag der GdFF nicht erledigt. Mit den Gefährdungen, die der Verlust der Selbständigkeit der HWP mit sich bringt, ist die GdFF als Anwalt eines offenen Hochschulzuganges und eines praxisbezogenen Studiums, das auf die Bedürfnisse berufserfahrener Studierender zugeschnitten ist, wichtiger denn je.

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