Was ist die GdFF?

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der HWP e.V. ist 1952 angetreten, um eine Hochschule zu fördern, die über Jahrzehnte ein bildungspolitisches Modell war. Sie praktizierte schon frühzeitig vieles, was heute Standard ist: Studienbegleitende Prüfung, klare Vorgaben für den Ablauf des Studiums, Interdisziplinarität, Praxisbezug der Lehre, ein Studium mit gestuften Abschlüssen, offener Hochschulzugang über eine Aufnahmeprüfung.

Seit 2005 ist die HWP ein Teil der Universität Hamburg. Bis 2008 wurde der Studiengang im Department Wirtschaft und Politik weitergeführt, jetzt ist nach der Satzung der WiSo-Fakultät der Fachbereich Sozialökonomie die für den Studiengang verantwortliche organisatorische Einheit.

Die GdFF versteht sich deshalb heute als Anwalt der beiden zentralen Elemente des HWP-Studienmodells: Erstens ein interdisziplinäres Studium mit den Fächern BWL, VWL, Soziologie und Rechtswissenschaft, das auf den praktischen Erfahrungen der Studierenden aufbaut und sie für eine qualifizierte Tätigkeit in Unternehmen, Organisationen ohne Erwerbscharakter und Verwaltungen vorbereitet, und zweitens der offene Hochschulzugang, der Bewerbern ohne Abitur, aber mit qualifizierter Berufspraxis nach einer Aufnahmeprüfung das Tor zu einem wissenschaftlichen Studium öffnet.

Entgegen der Gründungsidee der Gesellschaft der Freunde und Förderer steht heute also weniger die institutionelle Förderung einer selbständigen Hochschule im Mittelpunkt, sondern der Kampf für die Erhaltung eines erfolgreichen Studienmodells unter veränderten Bedingungen. Diese bildungspolitischen Ziele wurden in einem Leitbild konkretisiert, das als Präambel der Vereinssatzung vorangestellt wurde.

Die GdFF versteht sich daneben als eine Alumni-Organisation, die den Anschluss an ein Netzwerk von Studierenden, Absolventen und Mitgliedern des Lehrkörpers bietet.